14. Dezember 2018

Ramadan: 13. September 2007

Im Ramadan herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.

ramazanDer islamische Fastenmonat beginnt mit dem neunten Monat des islamischen Mondkalenders, der Monat, in dem von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gefastet wird. Im arabischen Kalender ist dies der neunte Monat. Der Beginn des Monats Ramadan ändert sich jedes Jahr im Bezug zum Gregorianischen Kalender, da der arabische Kalender um 10 bis 11 Tage kürzer ist.

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang darf nichts gegessen und getrunken werden. Iftar nennt man das gemeinsame Mahl zum Fastenbrechen am Abend. Ein "iftarl?k“ ist ein kleiner Leckerbissen zum Iftar als Belohnung für einen langen Tag des Fastens ohne Essen und Trinken. Der Fastenmonat ist ein Monat der Besinnung, der Reinigung, der Gemeinschaft, der besonderen Traditionen und der speziellen Bräuche. Im Anschluss an den Fastenmonat Ramadan wird das Ramadanfest gefeiert, im Volksmund häufig Zuckerfest genannt.

Im Ramadan herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.
Im Fastenmonat darf nur in der Zeit von Sonnenuntergang bis vor Sonnenaufgang gegessen werden. Traditionell wird der Zeitpunkt des Iftar, des Fastenbrechens am Abend, durch einen Kanonenschuss bekannt gegeben, manchmal wird auch eine Art Feuerwerkskugel abgeschossen. Außerdem werden zum Iftar die "Kandil“ eingeschaltet, die festliche Beleuchtung, die speziell zum Ramadan an den Moscheen angebracht wird. So werden z.B. Lichterketten zwischen den Minaretten gespannt.
Für die Abendmahlzeiten lädt man Verwandte, Freunde und Bedürftige ein. Morgens laufen Männer durch die Straßen, die mit Rufen, Singen oder Trommeln die Anwohner zum Sahur, dem Mahl vor Sonnenaufgang, wecken. Dieses Amt ist sehr begehrt und kann an manchen Orten sogar ersteigert werden.

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